rheinlandhalle art cologne

Feli Installation Fotografie
Petra Fischer Fotografie
Juliane Groß Polaroid Objekt Malerei
Johannes Jäger Skulptur Polaroid
Pepita Installation Fotografie
Peter Pichler Malerei Polaroid Zeichnung

Parallel zur Art Cologne 2011 präsentieren sechs Künstler aus Köln Ihre Werke in der Ehrenfelder Rheinlandhalle. Am 15.04.2011 ab 18.00 Uhr wird die Ausstellung in Anwesenheit der Künstler eröffnet. Es werden Fotoserien, Skulpturen, Installationen und Wandbilder gezeigt. In der Ausstellung treffen bemerkenswerte Arbeiten aufeinander, die Fragen nach der Wirklichkeit oder einfach über das Selbst formulieren.

Öffnungszeiten:
Freitag, 15.04.2011 ab 18.00 Uhr Vernissage
Eröffnungsrede Niklas Gliesmann/Kunsthistoriker
ab 20.00 Uhr Dj Feli

Samstag, 16.04.2011: 12.00-18.00 Uhr

Sonntag, 17.04.2011: 12.00-17.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Rheinlandhalle Köln, Venloerstr. 389, 50825 Köln

Anfragen oder Pressefotos: Peter Pichler T 0177-503 18 65

 

Fotos von der Eröffnung der Ausstellung "Lüg mich glücklich"

Ca. 350 Besucher kamen am Freitag zur Eröffnung! Wow!

Nur noch diesen Sonntag zu sehen!! Von 12.00 - 17.00 Uhr

Weitere Impressionen unter: facebook

 

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Feli Installation Fotografie

http://www.feliandpepita.blogspot.com

Haymarket Check | ca. 50 Fotos C-Print

„Haymarket Check“ ist der Name des 1924 von der Firma Burberry entwickelten Karomusters, das - natürlich auch in zahllosen unlizensierten Kopien - weltweit verbreitet ist. Ist es die ansprechende Gestaltung des Musters, oder das geschickt damit verknüpfte Image von Geschmack, Wohlstand und Understatement, das zu seiner einzigartigen Verbreitung geführt hat? Auf zahlreichen Reisen im In- und Ausland dokumentiere ich seit einigen Jahren das Phenomen „Haymarket Check“. Die Aufnahmen stammen u.a. aus: Amsterdam, Athen, Basel, Berlin, Bonn, Bozen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Kapstadt, Kairo, Köln, Lille, Lissabon, Luxor, Neapel, Maastricht, Pnom Phen, Santiago de Chile und Venedig.

 

Petra Fischer Fotografie

Swimming pool | 60 x 80 cm | Print

Traum oder Wirklichkeit: Als Betrachter ist man auf der Suche nach Indizien des Realen. Der Blick sucht einen Punkt, an dem er in die Realität gleiten kann. Den gefunden, versteht er den Zusammenhang und gelangt so wieder in die Wirklichkeit.

 

Juliane Groß Malerei Objekt Polaroid

http://www.extra53.de

Sandfrei 2009 | Öl auf Schnittmusterpapierbögen und Leinwand | 100 x 120 cm

Die Arbeiten von Juliane Groß sind ein spielerischer Prozeß: Die „Zutaten“ Schnittmusterbögen und Malerei. Sie collagiert und übermalt – es entstehen abstrakte Flächen und kräftige Farben werden hinzugefügt. Haupt- und Nebenwege entdeckt und neue Gebiete ertastet. Die dem Schnittmuster zugefügte Malerei, verschmilzt mit dem Untergrund zu einem neuen Zusammenhang – einer anderen Geschichte. Zum einen werden Fragmente durch die Übermalung sichtbar – Angaben zum „Fadenlauf“ oder die viel zitierte „Mitte“ die neu interpretierbar werden. Zum anderen wird die Modewelt, dargestellt durch die Schnittmuster, überdeckt, zerstört und entfunktioniert. Juliane Groß impliziert mit diesen „Modeplänen“ eine starre und unbewegliche, normierte Gesellschaft, die es aufzubrechen gilt.

juliane groß koeln malerei

 

Johannes Jäger Skulptur Polaroid

http://www.johannes-jaeger.eu

The River – Sometimes blue | Lack auf Nessel | 18 x 1,5 m | Biokinetik

So wie sich ein Fluss sein Bett in die Landschaft gräbt, so zerfressen die Bakterien zusammen mit Feuchtigkeit den Stoff je nach Falztechnik und zugabe von Wasser. Man muss nur warten können. Zur richtigen Zeit gestoppt haben, die Bakterien ihre Arbeit getan und eine wunderbare Flusslandschaft ist entstanden. Manche Arbeiten haben ihre zeit, 1992-2005.

johannes jaeger koeln kunst

 

Pepita Installation Fotografie

http://www.feliandpepita.blogspot.com

Albtraum | 2009 | Stoff, Spitze, Perlen | 64 cm x 56 cm

Während die Hersteller ihre Logos gerne offensiv für alle sichtbar platzieren, um ihrem Träger Prestige zu verschaffen und ihre Marke zu promoten, wird die Herkunft von Kleidungsstücken nur in deren Innerem versteckt preis gegeben. Indem sie den Blick auf das „Made in“ in ihrem Kleiderschrank lenkt, entkleidet Pepita die Mode von ihren glamourösen Aspekten. Fragen zu Globalisierung und Konsumismus drängen sich auf und der schöne Schein entpuppt sich als Traum.

 

Peter Pichler Malerei Polaroid Zeichnung

http://www.extra53.de

N51.01970° E6.89805° | 2009 | Acryl auf Leinwand | 100 x 120 cm

Bei den Bildern von Peter Pichler scheint es sich um Abbildungen unserer Realität zu handeln. Figurative Sujets, Stadtbilder, eine realistische Malerei, oftmals mit expressiverem Farbauftrag. Die Stadtbilder bei Nacht thematisieren die Sichtbarkeit und das Verschwinden der Dinge. Die Farbe definiert im Farbauftrag das Licht, die Beleuchtung, das Restlicht reflektiert vom grauen Asphalt. Andeutung als malerische Herausforderung. Das Auge des Betrachters verliert sich in den dunkel abgestuften Flächen, sucht in der Stille und Tiefe. Hier verdichten sich „soziale Fantasien“. Privatheit. Es entstehen Räume, die die Identität ihrer Bewohner verbergen. Eine andere urbane Wahrnehmung.

peter pichler